Bienen WerkStadt

Ein nachhaltiges Reallabor

Der urbane Raum bietet - im Gegensatz zu ländlichen Regionen mit Monokulturen, Strukturarmut und einem hohen Einsatz an Insektiziden - viele Vorteile: Längere Vegetationsperioden, Pflanzenvielfalt und strukturreiche Lebensräume. Viele Berufsimker*innen haben dieses Potential entdeckt, viele Laien möchten dem Insektensterben entgegenwirken und beginnen oft unbedarft mit der Stadtimkerei. Die Arten und Weisen zu imkern sind dabei unübersichtlich vielfältig und meist auf die Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. Auch Forschungsinstitute agieren, forschen und züchten meist im Hinblick auf eine Optimierung der Produktivität und gute Handhabung des Volkes. Eine nachhaltige, ökologische und wesensgerechte Bienenhaltung im Einklang mit Natur und Stadtbewohnern wird dabei ausgeklammert, genauso wie die Bestäubervielfalt neben der Honigbiene, die es genauso zu erhalten und zu schützen gilt. Dieses Thema haben wir im Oktober 2019 an der TU Berlin mit einer Bienen WerkSTADT eröffnet.

Wir sind zwei Studentinnen aus den Fachrichtungen Ökologie und Umweltplanung (B.Sc.) und Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik (M.A.), was uns erlaubt, das Thema aus verschiedenen Perspektiven - der naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen - mit euch zu erforschen. Uns ist es wichtig, nachhaltige Bienenhaltung kritisch zu erforschen und möchten dazu Student*innen aus allen Fachdisziplinen und Semestern einladen.

Weitere Infos und spannende Berichte zu unseren Projekten findet ihr unserer Website www.bienenwerkstadt.de

Kontakt:

Susan Shafi: susan.shafinoormohammadi@campus.tu-berlin.de
Alvina Lehmann: a.lehmann.1@campus.tu-berlin.de